Lärm und Lust mit High Hi

Geduld, junger Jedi! möchte man all denen zurufen, die den sehr feinen Track „Calm Down Sir“ von High Hi zum ersten Mal hören. Denn es dauert eine ziemliche Weile, bis nach allerlei aufbegehrendem adoleszenten Gitarrengeschrammel mit viel Fuzz und Hall endlich die ebenso starke wie sehnsüchtige Stimme von Sängerin und Gitarristin Anne-Sophie Hooghe einsetzt. Die einem dann aber nachhaltig betört, wie es die Sirenen nicht besser könnten. „Come, come again“, fleht sie, bis einem Hören und Sehen vergeht. Bitte am Mast festbinden, sonst ist man rettungslose verloren! Das Trio aus Löwen bewegt sich auf der grünen Grenze zwischen Shoeganze, härterem Britpop (irgendwie musste ich zwischendurch an den Klassiker „How Soon Is Now“ von den Smiths denken!) und garagigem Gelärme. Eine wunderbare Spannung zwischen Lärm und Lust herrscht hier. Und obwohl hier der Schweiß kräftig fließt und die langen blonden Haare der Sängerin fliegen, flirrt hier der bunte Flitter durch die Luft und kündet von poppiger Liebessehnsucht. Wie das schließlich funkelt!

 

 

 

 

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Ein Kommentar zu “Lärm und Lust mit High Hi

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