Fledermausnächte mit Fabiola

Fledermäuse spielen im musikalischen Universum von Fabiola eine wichtige Rolle. Zumindest könnte man beim Betrachten des sehr coolen Videos „Kingdom“ auf diese Idee kommen, wenn die beliebteste Spezies aus der Gruselfilm-Menagerie in den blauschwarzen Abendhimmel entschwindet. Hinter Fabiola steckt der Musiker Fab Detry, der bereits seit über zehn Jahren in verschiedenen belgischen Bands aktiv ist, unter anderem bei den famosen Hallo Kosmo, die es leider aus traurigen Gründen nicht mehr gibt. Aber nun: die Gegenwart! In der Fabiola dem ironischen, plüschigen und verspielen Synthiepop huldigt. Und sich als begeisterter urbaner Nachtschwärmer outet. Das Ergebnis klingt so künstlich wie Prickel Pit und zischt übermütig auf der Zunge. Und versprüht trotz aller Synthiefanfaren einen naiven Charme. Als würde Monsieur Detry gerne aus seelenvollen Vampiraugen den Mond anheulen. Und dabei traurig und überschwänglich zugleich sein! Denn merke: Hinter jedem Gothic-Movie-Aficionado steckt ein kleiner Romantiker! Wer seine eigenen Töne augenzwinkernd als „Überpop“ bezeichnet, der bekommt sowieso Pluspunkte! Suchmaschinenfreundlich sind weder Band- noch Songname, aber das wollen wir Fabiola gerne verzeihen, wenn sie noch mehr feine Songs vorlegen! Zu denen man sogar zu mitternächtlicher Stunde noch mitpfeifen möchte!

 

 

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2 Kommentare zu “Fledermausnächte mit Fabiola

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