Float Fall: Irgendwann wirst du wieder lächeln

Es wird zwar eine Weile dauern, aber irgendwann wirst du auch wieder lächeln. Wenn du dich endich emotional davon erholt hast, dass wir uns getrennt haben. Eigentlich geht es im Song „Someday“ um schmerzhafte Gefühle. Aber weil Float Fall aus Leuven diese Erfahrungen auf solch bittersüße Weise beschreiben, entsteht dadurch doch eine kleine Liebesgeschichte in Moll. Rozanne Descheemaeker und Ruben Lefever bescheren der Melancholie hier eine sanfte Luftigkeit, so dass erdenschwere Depressionen erst gar nicht aufkommen wollen. Dem Duo aus der flandrischen Universitätsstadt sind alle hektischen Töne fremd, ähnlich übrigens wie ihren wunderbaren Landsleuten Amatorski. Die Entdeckung der kunstvollen Verlangsamung: Hier wird sie zelebriert, unter tätiger Mithilfe sparsam eingesetzter Electronics und gefühlvoller Synthies. Die Hauptrolle spielen die beiden Stimmen, die sich samtpfötig umgarnen wie verliebtes Katzenvolk.

Auch mit der Veröffentlichung eines Albums lassen sich die Belgier Zeit, denn außer „Someday“ liegt noch kein weiterer Track vor. Dafür hat man aber im Frühjahr bereits beim SXSW in Austin gespielt. Und, Trommelwirbel, morgen auch beim Reeperbahn Festival in Hamburg. Unglücklicherweise ausgerechnet fast zeitgleich mit den famosen Landsleuten Douglas Firs! Da fällt die Entscheidung schwer, wo ich hingehen soll…

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